1000 Jahre Capelle – Großes Kirchenfest an St. Dionysius

Am 28. August 2022 wurde der erstmaligen urkundlichen Erwähnung der Kirche in Capelle vor 1000 Jahren gedacht.

Der Tage begann mit ein Festhochamt in der Kirche in Anwesenheit von Weihbischof Dr. Stefan Zekorn mit Liveübertragung auf den Kirchplatz. Die musikalische Begleitung erfolgt durch den Comeback-Chor und die Bläsergruppe.

Einzug der kfd-Bannerträgerinnen

Festhochamt mit Weihbischof Dr. Stefan Zekorn

Anschließend fand ein buntes Programm rund um die Kirche statt, hier war für Jeden etwas dabei:

Die kfd’en Nordkirchen, Südkirchen und Capelle beteiligen sich an der Festveranstaltung mit einem gemeinsamen Stand und mit weiteren Aktionen:

So wurde mit großem Erfolg wurde das Stück „Die Bischöfinnenkonferenz“ vorgetragen.

Mit Einbruch der Dunkelheit fand die Feier mit einer selbst entworfenen und erstellten Illumination einen beeindruckenden Abschluss. Hier wurde in einem Kreis das Christussymbol aus den griechischen Anfangsbuchstaben für Jesus Christus (Iota = I und Chi = X) und der Schriftzug „1000 Jahre Capelle“ mit 350 Kerzen aufgebaut, die Kerzen und die Gläser wurden von allen drei kfd’en zur Verfügung gestellt.

Weitere Infos siehe auch Kirchengemeinde St. Mauritius.

1000 Jahre Capelle

Es war einmal vor 1000 Jahren…

Richmodis und Vrederuna,

Eurem 
starken Glauben
 verdanken wir
unser diesjähriges Jubiläum.

Dank der noch erhaltenen Urkunde zur Kirchengründung in Capelle vor 1000 Jahren, mit der Südkirchen und Nordkirchen nun in der Lage sind, ihre Geschichte ebenfalls bis zum Zeitpunkt 1022 nachweisen zu können, kennen wir auch die Namen der beiden Stifterinnen, die durch ihren finanziellen und politischen Einfluss und vor allem durch ihren starken Glauben die Fundamentierung des Christentums im Münsterland, insbesondere auch bei uns in Capelle, ermöglicht haben.

1022

Reimond (oder Richmodis) und ihre Tochter Vrederuna, Frauen von Adel mit großen Reichtümern und Besitzungen, gründeten sieben Gotteshäuser im Münsterland.
Unter anderem auch an der Stelle des Oberhofes in Ithari (Ichtern) zu Capelle, später Burg Ichterloh.

Zeichnung: Eva Möllenkamp

Diese Kapelle wurde jedoch nicht, wie zunächst vom Bischof zu Münster zugesagt, eine eigene Pfarrkirche, sondern blieb eine von Werne abhängige Filialkirche. 1)

Capelle ist kein Einzelfall!

Diese bemerkenswerte, großzügige Unterstützung einflussreicher, mächtiger Frauen im kirchlichen Bereich ist durchaus kein Einzelfall und verdeutlicht, wo letztendlich auch das finanzielle Fundament vieler Kirchen und Klöster begründet liegt.

Vor allem in der frühen Zeit der Christianisierung in Europa.

Und schaut man auf den Status dieser hochrangigen Frauen, so lässt sich das Ausmaß ihres Wirkens durchaus erahnen. Handelt es sich hier doch nicht mehr nur um einen lokal begrenzten Wirkungsgrad, sondern um landesweite Einflussnahme zur Etablierung des christlichen Glaubens und damit um wirkungsvolle Unterstützung der Armen und Kranken.

Einige herausragende Stifterinnen seien hier genannt:

Königin Mathilde (Mechthild)
Geboren um 895 in Engern, Sachsen
Gestorben 968 in Quedlinburg
Frau von König Heinrich den I. /Mutter von Kaiser Otto dem I.
Nach dem Tod ihres Ehemannes ging die äußerst mildtätige Mathilde als Stifterin der Klöster Quedlinburg, Nordhausen, Engern und Pölde in die Geschichte ein. 2)

Kaiserin Hildegard
Geboren um 760
Gestorben 783
Zweite Frau von Karl demGroßen;
In die Geschichte ging sie als Stifterin der Abtei Kempten und als Förderin des Klosters Reichenau ein. Sie galt als die Patronin der Kranken. 2)

Königin Chlothilde
Geboren um 474 in Lyon, Frankreich
Gestorben 544 in Tours
Bekehrung ihres Mannes Chlodwig I. zum christlichen Glauben, woraufhin der erste germanische Stamm den christlichen Glauben annahm.
Nach dem Tod ihres Mannes gründete Chlothilde viele Klöster und Kirchen und widmete sich ganz karitativen Tätigkeiten. 2)

Herzogin Hedwig von Schlesien (von Andechs)
Geboren 1174 in Andechs, Bayern
Gestorben 1243 in Trebnitz, Polen
Hedwig widmete sich während ihres ganzen Lebens dem Wohl ihres Volkes und der Vertiefung des christlichen Glaubens in der Bevölkerung. Neben zahlreichen Spitälern und Krankenpflege- Einrichtungen stiftete sie auch das berühmte Zisterzienserkloster Trebnitz im Norden von Breslau. 2)

Königin Plektrudis (Bliktrud)
geboren: im 7. Jhd.
gestorben; 725 in Köln
Ehefrau von König Pippin dem Mittleren
Stifterin zahlreicher Güter für Kirchen und Klöster.
Gründerin des Stiftes St. Maria im Kapitol in Köln. 2)

Die fränkische Gräfin Ida (Itha) von Herzfeld
Geboren 775
Gestorben 825 in Herzfeld (Nordrhein- Westfalen)
Zusammen mit ihrem Mann Gründung der Kirche in Herzfeld.
Als Witwe gründete sie die erste christliche Gemeinde im südlichen Westfalen. Sie kümmerte sich um Notleidende und Bedürftige. 2)

Und Heute?

Was würden wohl all diese mutigen, tatkräftigen, christlichen Stifterinnen sagen, wenn sie sehen könnten, welchen niedrigen Stellenwert wir Frauen uns heute in der Kirche auferlegen lassen?

Was würden sie sagen, über einen christlichen Glauben in Deutschland, der in der Öffentlichkeit kaum noch in Erscheinung tritt?

Aber vor allem:

Was würden sie sagen, wenn sie wüssten, welche Gräueltaten in ihren Stiftungen vorgenommen wurden, die sie für das Wort Christi und damit für die Menschlichkeit und Nächstenliebe erbauen ließen?

… und was sagen wir dazu?

Literaturangaben:

  • 1)  Hubert Becker: Von Ihtari zu Nordkirchen, Südkirchen und Capelle, in: 1000 Jahre Nordkirchen. Hrsg. Heimatverein der Gemeinde Nordkirchen e. V. Lüdinghausen 2021, S. 9- 13
  • 2)  Schauber, Vera/ Schindler, Hanns Michael: Heilige und Namenspatrone im Jahreslauf. Sonderausgabe. -Augsburg: Pattloch, 1998

Friedensgebet der kfd-Region Lüdinghausen

Die katholische Frauengemeinschaft (kfd) lädt alle Frauen zur Teilnahme am Friedensgebet der kfd Region Lüdinghausen für Montag, den 8. August um 15:00 in die Pfarrkirche St. Felizitas in Lüdinghausen, Mühlenstr. 7, ein. Das Friedensgebet wurde vorbereitet von der kfd St. Ludger.

Im Anschluss findet ein Kaffeetrinken zum Gedankenaustausch im Pfarrheim St. Felizitas statt.

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich, Ansprechpartnerin ist Eva Möllenkamp, Tel. 02596 / 529308 oder Eva [at] kfd-capelle [dot] de.

Infos zum Friedensgebet: kfd Diözesanverband Münster

Sommerkirche „Glaube in Bewegung“ am chinesischen Brunnen

„Glaube in Bewegung“ – ein bewegter Gottesdienst.
Der kfd-Singkreis „Mein Chor“ aus Capelle, begleitet von Renate Bremer am Akkordeon, Veronika Brinkert und Marcus Porsche haben zu einem besonderen Event eingeladen. Am chinesischen Brunnen im Schlosspark Nordkirchen wurden Gesang aus Taize, Qi Gong aus dem Morgenland und christliche Spiritualität aus dem Abendland zusammengeführt. Zahlreiche Besucher sind der Einladung gefolgt und haben in wunderschön ursprünglicher Natur einen aktiven aber auch entspannenden Gottesdienst der etwas anderen Art erlebt, der Lust auf mehr gemacht hat.

Besinnungstag der kfd auf dem Emtingshof

Die Region Lüdinghausen der kfd lädt für Mittwoch, den 29. Juni zu einem Besinnungstag auf dem Emtingshof in Cappenberg, Emtingsweg 34, ein.

Die Tagesveranstaltung von 09:30 – 18:00 Uhr steht unter dem Thema „Im Fluss des Lebens“ und es geht darum, die Natur zu genießen, Energiequellen zu entdecken und das leben und den Glauben miteinander zu teilen. Die inhaltliche Gestaltung dieses Tages übernimmt die Pastoralreferentin Dorothea Tappe.

Der Kostenbeitrag einschließlich Verpflegung beträgt pro Teilnehmerin 22,00 €. Es wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 18. Juni bei Mechthild Ernst gebeten, Tel.: 02596 / 2691, eMail: mechthild [dot] ernst [at] t-online [dot] de.

Demonstration „Menschenwürde. Amen – Gleiche Rechte, gleiche Würde für Frauen in der Kirche“ in Münster

Mit dem Diözesanverband der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) Münster und der Initiative Maria 2.0 findet am 14. Mai (Samstag) ab 11 Uhr eine Kundgebung in Münster an der Lambertikirche am Prinzipalmarkt statt. Titel ist: Menschenwürde. Amen – Gleiche Rechte, gleiche Würde für alle in der Kirche“.

Die kfd Gruppen Nordkirchen, Südkirchen und Capelle rufen Ihre Mitglieder auf, durch Ihre Teilnahme die Forderung nach gleichen Frauenrechten in der Kirche zu bestärken.

Der anschließende Demonstrationszug führt durch die Innenstadt zur Überwasserkirche. Dort findet die etwa zweistündige Veranstaltung mit einer Agapefeier in Form eines Picknicks ihren Ausklang. Dazu können Brot, Wein(-trauben) und Sitzgelegenheiten mitgebracht werden.

Als prominente Gäste werden da sein:

  • Bernd Mönkebüscher, #Outinchurch + #Liebegewinnt + Mitautor im Buch „Frauen ins Amt“
  • Ulrike Bömer, Kabarettistin und Mitautorin im Buch „Weil Gott es so will“, Frauen erzählen von Ihrer Berufung zu Diakonin und Priesterin

Moderiert wird die Veranstaltung durch Monika Schemlter (Maria 2.0 + #Outinchurch) sowie Barbara Bruns (kfd Ansprechpartnerin für kirchenpolitische Themen).

Weiter Infos unter kfd Diözesanverband Münster

Ostern 2022

Die kfd St. Dionysius Capelle wünscht allen ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Nach der Festmesse am Ostersonntag hatte die kfd einen kleinen Ostergruß vorbereitet. Selbst hergestellter Osterschmuck konnte gern mit nach Hause genommen werden. Wir bedanken uns herzlich für die Spenden zur Unterstützung der Flüchtlinge aus der Ukraine.

Gartenseminar

Fachvortrag der Gärtnermeisterin Barbara Gerlach mit dem Thema:

Kreative Gartengestaltung, damit Mensch und Garten zueinander passen
Veranstaltung der kfd-Capelle und der kfd-Nordkirchen
am Freitag den 04.03.2022 um 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: Pfarrheim Capelle

 „Pflanzen bedeuten für mich
Leben.
Deshalb steht bei mir die Pflanze im Mittelpunkt der Gartengestaltung“,               

sagt Frau Gerlach.

Mit Bodensonde, Kraftjäter, Spargelstecher, japanischer Baumsäge und viel Berufserfahrung im Gepäck, gab Gärtnermeisterin Barbara Gerlach aus Rinkerode einen Abend lang einen Einblick in ihre tägliche Arbeit. In 30 Jahren Gartengestaltung hatte sie einiges an Tipps und Tricks erworben, die anderen Gartenbesitzern einen neuen Zugang und Blickwinkel für ihren eigenen Garten geben können. Aus diesem Grund lud die kfd-Capelle und kfd-Nordkirchen alle Interessierten ein, sich zusammen mit Frau Gerlach den Beruf der Gärtnermeisterin und ihren Arbeitsalltag mal etwas näher anzuschauen. 

Mit anschaulichen  Vorher – Nachher Bildern stellte Barbara Gerlach während des Vortrages verschiedenste Gärten vor und griff hierbei Fragestellungen aus ihrer täglichen Arbeit auf. Dabei ging es zum Beispiel auch um das Thema: „Neubau und plötzlich Garten“, wie man Fehler in der Bauphase vermeiden kann. Zudem wurden kreative Ideen für einen lebendigen Vorgarten vermittelt.

Neben dem Vortrag gab es zudem noch viele praktische Tipps vom Profi, die den Teilnehmern die Möglichkeit verschafften, dem eigenen Garten noch mehr Atmosphäre zu geben.

Bilder

Links Barbara Gerlach:
www.aus-lust-zum-garten.de
hortusvivendi.de

Weltgebetstag der Frauen 2022

Der Weltgebetstag (WGT) der Frauen ist die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen. In jedem Jahr wandert ein Gebet 24 Stunden lang um den Erdball und verbindet so die Frauen in mehr als 120 Ländern der Welt miteinander. Die kfd beteiligt sich seit vielen Jahren an der Aktion.

Zum Weltgebetstag findet am

4. März 2022 um 15:00 Uhr

ein Gottesdienst in der St. Dionysius-Kirche statt. Die diesjährige Weltgebetstagordnung kommt aus England, Wales und Nordirland und steht unter dem Motto

Zukunftsplan Hoffnung

Coronabedingt gibt es keinen Gesang, sondern nur eine musikalische Untermalung. Die aktuellen Corona-Regeln müssen berücksichtigt werden.

Links:
Homepage des Weltgebetstags
kfd Diözesanverband Münster
Wikipedia

Digitaler Aschermittwoch der Frauen 2022

Der kfd-Diözesanverband Münster lädt Sie herzlich zum digitalen Aschermittwoch am 02.03.2022 von 18.00 – 19:30 Uhr ein.

Der „Aschermittwoch der Frauen“ hat eine lange Tradition in der kfd im Bistum Münster. In diesem Jahr veranstalten wir einen digitalen Aschermittwoch über Zoom.

Alle Elemente des Zoom-Meetings – Impulse, Musik, biblische Texte, Austausch und der kurze Gottesdienst zum Abschluss stehen unter dem Motto „Leicht…“.

Anders als beim gestreamten Gottesdienst zu Aschermittwoch 2021 aus der Kapelle der Burg Gemen, kommen bei dieser virtuellen Begegnung alle Teilnehmenden auf einer Plattform zusammen und bleiben nicht nur Zuschauende.

Glaube kann das Leben leicht machen – danach wollen wir uns gemeinsam auf die Suche begeben

Programm:

* Impuls zum Thema „Leicht…“
* Austausch in Kleingruppen
* Gottesdienst-Element zum Abschluss
Zur Vorbereitung auf die Videokonferenz und zum „Warmwerden“ mit Zoom wird es ab 17:45 Uhr die Möglichkeit für einen Technik-Check geben.

Ihre Anmeldung richten Sie bitte an die Geschäftsstelle unter
Tel.: 0251495471 oder per Mail an kfd [at] bistum-muenster [dot] de

Den Zoom-Link erhalten Sie ca. 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn.

Weitere Infos siehe kfd Diözesanverband Münster.